Martin

 

      

November 11:

 

 

 

 

Juli 10:

 

 

27.06.09:

 

 

 

 

21.06.09:

Martin ist kerngesund. Er fängt schon an sein Bein zu benutzen, es geht ihm ganz schön. So mache ich mit ihm regelmässig Spaziergänge, ich muss aber auf ihn sehr aufpassen, da er andere Katzen nicht vertragen kann. Hauptsächlich Pörszi, den Kater nicht. 

  
Für den Winter kann er nicht mehr im Käfig bleiben, so kommt er in das Haus mit. Erst muss auch er kastriert werden und das machen wir so bald wie möglich. Ich hoffe, dass er nach der Kastration in Frieden mit anderen Katzen leben kann.

  

  

  

  

 

 

25.05.09:

 

Martin kann leider nicht operiert werden. Man könnte ihm nur sein Bein abschneiden lassen, das lasse ich aber nicht. Es gibt keinen Arzt, der es übernimmt. Ich habe nachgefragt. Er lebt glücklich mit 3 Beinen, er hat keine Schmerzen.
Ich habe ihn in das Reservat gebracht, vielleicht fühlt er sich dort wohl. Er wollte wieder zurück. Jetzt ist er wieder im Käfig. Er isst täglich fünfmal und er möchte die Welt überhaupt nicht entdecken.    

   
So ungefähr fühlt er sich jetzt… Und das ist gar nicht schlecht:

 

   

Später, wenn sein Bein verschmelzt, werde ich nachdenken, was ich weiter machen soll. Bisher habe ich noch keine Lösung für ihn gefunden, es ist aber ausgeschlossen, dass ich keine finde…
  

  

28.04.09:

Wir konnten ihn erst zu Hause fotografieren, da er unbedingt weglaufen wollte. Trotzdem sieht man es, wie tief er angeschossen wurde. Die glänzenden Stücke sind die Reste vom Geschoss. So eine Waffe ist überall auf der Welt verboten (das heisst das Geschoss), das zählt bei uns aber nichts. 
  
Hauptsache, dass Martin sehr glücklich im Käfig schläft, nur die anderen Katzen hat er leider gar nicht gern. 
Ob das Herrchen ihn sucht, weiss niemand. Doch ein Herrchen hat er bestimmt gehabt.

  

 

 

 

26.04.09:

Sunlight for Animals: Eine eindrückliche Erfahrung in Ungarn war, dass ich mitbekommen habe, wie es Susanne jeden Tag ergeht. Ein Mann ist ins Reservat gekommen und hat eine Katze abgegeben.
 
Die Katze hat er scheinbar gefunden und wollte sie ins Tierheim bringen. Das Tierheim wollte sie nicht aufnehmen und deswegen hat er sie zu Susanne gebracht. Die Katze war in einer Kartonschachtel, und diese Schachtel war auf allen Seiten doppelt und dreifach mit Klebeband zugeklebt. Wir hatten alle Angst, dass die Katze gar keine Luft bekommen hatte in dieser Schachtel.
  
Der Mann, der den Kater gebracht hatte, hat gesagt, dass er sie gefunden habe und dass der Kater ein Bein gebrochen habe.
  
Susanne hat den Kater sofort in eine der Quarantänen mitgenommen und untersucht. Sie hat dann insgesamt zwei Kugelsplitter aus dem Arm des Katers entfernt – er war angeschossen worden.
  
Susanne hat ihn in einen separaten Käfig gebracht und ihn mit einem weichen Bettchen, Futter, Wasser und einem Katzenkistchen versorgt. Der Kater, er hat nun den Namen Martin (nach mir benannt :-)) hat dann den ganzen Napf leer gefressen und sich in seinem weichen Bettchen erholt.
   
Martin ist ein wunderschöner Kater und alle waren der Meinung, dass er wahrscheinlich ein Zuhause gehabt hatte.

 

16.05.09: Frau K. Leiser hat die Patenschaft für Martin übernommen, vielen lieben Dank dafür!          

 

 

                  

  

    
   

 © by Martina

last update: 27.06.09